Thomas Zeidler

Fotografie, Natur und Reisen – diese drei Bereiche zu vereinen, was gibt es Schöneres?
Seit vielen Jahren ist die Kamera mein ständiger Begleiter, unterwegs in der Heimat und in den verschiedensten Ländern weltweit. Dabei sind es die einzigartigen Landschaften, Naturwunder und Stimmungen, die mich begeistern, wie etwa die in Nebel getauchte Bastei-Brücke im Elbsandsteingebirge im Osten Deutschlands, die unvergleichlichen Wasserfälle in Iguazu, Argentinien, die riesigen Gletscher in Neuseeland oder die einzigartigen Karstberge in Vang Vieng, Laos.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Tierfotografie. Viele Bilder u.a. von Greifvögeln, Delphinen oder Guanacos sind auf Reisen entstanden. Die Fotos zeigen die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, sie wurden sowohl in freier Natur als auch in den landeseigenen Nationalparks aufgenommen.

Zudem fasziniert mich die Technik. So habe ich früher in der analogen Fotografie mit sogenannten Sandwich-Bildern experimentiert. Dabei entsteht durch Übereinanderbelichten von Dias für den Betrachter ein nahezu dreidimensionaler Eindruck.
Heute habe ich mit Composings im Bereich Fotoart eine eigene Technik gefunden, die mir neue Möglichkeiten der Darstellung eröffnet. So entstand eine Reihe von sogenannten Bewegungsstudien, die bislang in zwei Kalendern veröffentlicht wurden.

Mein Leitsatz: Es gibt tagtäglich viele schöne Ansichten, Ereignisse oder Momente, die so kurzweilig sind, dass wir sie oft nicht wahrnehmen und nicht lange genug daran festhalten können. Genau solche Momente möchte ich in meinen Bildern einfangen.